Themen der Gesundheitsförderung in der Schule

Wesentliche Themen der Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule sind Bewegung, gesunde Ernährung, Stärkung von Resilienz (Widerstandsfähigkeit) und Stressbewältigung/Entspannung sowie Sucht- und Gewaltprävention. Werden entsprechende Maßnahmen in den Schulalltag eingebunden, unterstützen sie Kinder und Jugendliche darin, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln.

Chancen der Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule

Im Kindes- und Jugendalter werden die Weichen für eine gesunde Entwicklung gestellt. Deshalb stehen ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung, gelingende Stressregulation, gesundheitliche Ressourcen- und Resilienzstärkung sowie wirkungsvolle Suchtprävention im Zentrum der Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule. Diese Bereiche greifen ineinander und sind deshalb nicht getrennt voneinander zu betrachten. Die Lebenswelt Schule erleichtert es Kindern und Jugendlichen, eine gesunde Lebensweise zu erlernen und beizubehalten.

In einer gesundheitsfördernden Schule werden Schülerinnen und Schüler altersgerecht an Maßnahmen und Angeboten beteiligt, die die Gesundheit fördern (Partizipation). Sie werden in ihren Potenzialen und Ressourcen wie z. B. Selbstwertgefühl sowie in gesundheitsförderndem Verhalten bestärkt (Empowerment). Eltern und weitere Beteiligte wie beispielsweise die Pädagoginnen und Pädagogen der Nachmittagsbetreuung sind wichtige Partnerinnen und Partner, die für die Gesundheitsförderung und Prävention zu gewinnen sind. Darüber hinaus spielt bei der ganzheitlichen Gesundheitsförderung in Schulen auch die Gesundheit der pädagogischen Fachkräfte eine große Rolle. Auch hierbei unterstützen die gesetzlichen Krankenkassen mit entsprechenden Angeboten.

Die Schule gesundheitsfördernd gestalten

Die Schule gesundheitsfördernd zu gestalten bedeutet, Gesundheitsförderung und Prävention in die Strukturen und den Alltag zu integrieren. So sind Maßnahmen der Gesundheitsförderung in der Lebenswelt Schule sowohl auf die Rahmenbedingungen als auch auf das gesundheitsbezogene Verhalten der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet. Hierzu kann gehören, Ruheräume einzurichten, den Pausenhof oder Innenbereich der Schule bewegungsfördernd zu gestalten, Bewegungsangebote für die Pausen zur Verfügung zu stellen oder ausgewogen zubereitete Speisen anzubieten. Für einen nachhaltigen Erfolg ist es wichtig, dass alle mitmachen: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern sollten sich möglichst aktiv und kontinuierlich an den Prozessen beteiligen. Auch die Vernetzung mit anderen Akteuren wie beispielsweise Unfallkassen, Wohlfahrtsverbänden oder Sportvereinen kann dabei helfen, dass die Veränderungen eine nachhaltige Wirkung haben.

Zu gesundheitsförderndem Verhalten motivieren

Die Schule bietet einen geeigneten Rahmen für Angebote, die die Schülerinnen und Schüler zu einem gesunden Verhalten motivieren und befähigen. Die verhaltensbezogenen Module können allein oder miteinander verknüpft durchgeführt werden. Anhand der Beispiele Bewegung und Suchtprävention erfahren sie auf diesen Seiten mehr darüber, was Schulen zur Gesundheitsförderung beitragen können. Informationen zu weiteren Themen der Gesundheitsförderung in der Schule folgen.

BEWEGUNG IM KINDES- UND JUGENDALTER

Verschiedene Bewegungsangebote und -möglichkeiten beispielsweise in den Pausen unterstützen Kinder und Jugendliche in ihrem natürlichen Bewegungsdrang. Bewegung fördert nachweislich...

SUCHTPRÄVENTION IN DER SCHULE

Etwa jedes sechste Kind bzw. jede/r sechste Jugendliche in Deutschland hat einen suchtkranken Elternteil. Familiäre Suchtbelastungen können weitreichende gesundheitliche und psychosoziale Folgen für die Kinder und Jugendlichen haben. Deshalb benötigen sie besondere Unterstützung.

Mädchen mit Vater auf dem Spielplatz
KINDER UND JUGENDLICHE AUS MIT PFLEGEAUFGABEN BELASTETEN FAMILIEN

Mehr als sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen übernehmen hierzulande regelmäßig Pflegeaufgaben. Viele von ihnen sind zwischen elf und 15 Jahre alt. Sie kümmern sich um Eltern, Geschwister, Großeltern oder andere Verwandte mit einer Behinderung oder chronisch körperlichen oder psychischen Erkrankungen. Eine anhaltende häusliche Pflegesituation kann sich dabei nachteilig auf die körperliche, psychosoziale, schulische und berufliche Entwicklung auswirken.

Frau legt älterer Frau im Sessel eine Decke um

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