Arbeits- und Gesundheitsförderung systematisch verzahnen

Seit mehreren Jahren kooperieren Krankenkassen und Jobcenter sowie Agenturen für Arbeit, um gemeinsam die gesundheitliche Lage von arbeitslosen Menschen zu verbessern. Das 2014 an sechs Standorten begonnene Modellprojekt von GKV und Bundesagentur für Arbeit wurde seit 2016 im Rahmen des GKV-Bündnisses für Gesundheit unter dem Namen "Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt " zunächst auf 129 Standorte in allen Bundesländern ausgeweitet und inhaltlich weiterentwickelt. Eine weitere Ausweitung auf knapp 200 Standorte erfolgte Mitte 2019. Seit dem Jahr 2023 setzen 216 Standorte das Projekt bundesweit um.

Um die Gesundheit arbeitsloser Menschen zu erhalten und zu stärken, ihre Lebensqualität zu verbessern und gleichzeitig den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, sind Kooperationen wichtig: Daher arbeiten der GKV-Spitzenverband, die Bundesagentur für Arbeit (BA) , der Deutsche Landkreistag (DLT) und der Deutsche Städtetag (DST) zusammen. Der GKV-Spitzenverband koordiniert das Programm auf der Bundesebene.

Inhalte und Ziele

Das Projekt zielt darauf ab, arbeitslose Menschen mit niedrigschwelligen und bedarfsorientierten Angeboten in ihrer Gesundheit zu unterstützen. Die Beschäftigungsfähigkeit soll auf diesem Wege erhalten bzw. verbessert werden.

In individuellen Beratungsgesprächen sensibilisieren die Jobcenter bzw. Agenturen für Arbeit arbeitslose Menschen sich für die eigene Gesundheit zu engagieren. Die Mitarbeitenden motivieren sie, auf freiwilliger Basis an speziell für sie ausgerichteten Angeboten der Prävention und Gesundheitsförderung der gesetzlichen Krankenkassen oder weiteren kommunalen Partnern teilzunehmen. Je nach individuellem Bedarf stehen dabei u. a. Themen wie psychische Gesundheit, gesunde Ernährung und Bewegung im Vordergrund. Das Beratungs- und Vermittlungsangebot der teilnehmenden Jobcenter und Agenturen für Arbeit ist entsprechend gesundheitsorientiert ausgerichtet. Die Verzahnung der Arbeitsförderungsmaßnahmen mit Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention der Krankenkassen soll auch weitere nachhaltige Angebote umfassen, die es in der Kommune, z. B. von (Sport-)Vereinen oder Arbeitsloseninitiativen, gibt.

Die folgende Karte zeigt, an welchen Standorten das Projekt zur Arbeits- und Gesundheitsförderung umgesetzt wird.

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Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen

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Projektfinanzierung

Das Projekt wird von der Krankenkassengemeinschaft sowie den Jobcentern und Arbeitsagenturen entsprechend ihrer jeweiligen gesetzlichen Zuständigkeit finanziert. Die von der GKV zu finanzierenden Maßnahmen erfüllen die GKV-Förderbedingungen für Prävention und Gesundheitsförderung in der Kommune.

Für die Projektkoordination an den Standorten und die Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention wurden seitens der GKV in den Jahren 2016 bis Ende 2018 knapp 5 Mio. Euro ausgegeben. Für die weitere Umsetzung des Programms einschließlich der wissenschaftlichen Begleitforschung stellt das GKV-Bündnis für Gesundheit jährlich über 10 Mio. Euro bereit.

TRAINING

Resilienztraining

Das Resilienztraining zur mentalen Stärkung für Menschen in der Arbeitslosigkeit wurde vom GKV-Bündnis für Gesundheit in Auftrag gegeben und exklusiv vom Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) entwickelt.

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TRAINING

JOBS Program

Unter dem Dach des Projekts "Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt " beginnt im Frühjahr 2021 die Erprobung des Trainings 'JOBS Program'. Es richtet sich an Menschen in Arbeitslosigkeit mit dem Ziel, ihre sozialen und emotionalen Kompetenzen zu fördern (z. B. Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit).

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TRAINING

get.calm and move.on: Online-Angebot während der Corona-Pandemie

Das Online-Training "get.calm and move.on" zur Stärkung der psychischen Gesundheit wurde von Psychologinnen und Psychologen der Leuphana Universität in Lüneburg entwickelt und wird aktuell vom GKV-Bündnis für Gesundheit insbesondere für Menschen in Arbeitslosigkeit angeboten. Darüber hinaus kann das digitale Angebot auch für Menschen hilfreich sein, die aktuell von Kurzarbeit betroffen sind, Angst um ihren Arbeitsplatz haben oder allgemein Unterstützung beim Umgang mit Sorgen suchen.

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